Schlaganfall
2. Warum ist er so gefährlich?
3. Symptome eines bevorstehenden Schlaganfalls
4. Was muss man bei einem Schlaganfall machen?
Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Beim Schlaganfall oder Gehirnschlag handelt es sich um eine Kreislauferkrankung, die die Arterien oder Venen des Gehirns beeinträchtigt, wodurch die Zufuhr oder der Abfluß des Blutes unterbrochen wird. Damit wird auch die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen blockiert. Ein Schlaganfall tritt ein, wenn eines der Blutgefäße des Gehirns zerreißt (blutiger Schlaganfall) oder durch einen Blutpfropfen verstopft wird (unblutiger Schlaganfall). Die lokale Folge des Zerreissens bzw. Verschlusses eines Gefäßes sind Sauerstoff- und Nährstoffmangel in einer umschriebenen Hirnregion, in denen die Gehirnzellen beginnen, abzusterben.
In den allermeisten Fällen werden Menschen aus völliger Gesundheit von einem Schlaganfall getroffen. Eben noch gesund, jetzt bedrohlich erkrankt. Die nachfolgend angeführten Erstsymtome werden häufig mißverstanden. Dies insbesondere auch, weil im Gegensatz zum Herzinfarkt bei der ganz überwiegenden Zahl der Patienten kein Schmerz als Warnsignal auftritt ( - das Gehirn hat keine Schmerzrezeptoren!). Erst im Verlauf der folgenden Stunden oder über Nacht kommt es zum Vollbild der klinischen Symptomatik.
Folgende allgemeine Symptome können auf einen bevorstehenden Schlaganfall hindeuten:
- Plötzliche Asymmetrie des Gesichtes bzw. Lähmung eines Armes oder Beines einer Körperseite,
- pelziges oder taubes Gefühl eines Armes, Beines oder einer ganzen Körperseite,
- Sprachverlust bzw. Störungen, oder Schwierigkeiten beim Verstehen von Sprache,
- akut einsetzende Sehschwäche,Einschränkung des Gesichtsfeldes oder Erblindung,
- unerklärliches Schwindelgefühl,
- Gangabweichung oder plötzliche Fallneigung,
- akut einsetzende Desorientiertheit zeitlich, örtlich oder zur Person.
Wenn Sie der Ansicht sind, daß Sie oder irgend jemand anderer einen Schlaganfall erlitten haben, rufen Sie sofort den Hausarzt oder den Notarzt an oder fahren Sie den Betroffenen ins nächstgelegene Krankenhaus. Zögern Sie nicht, in den ersten Stunden der Erkrankung bestehen die größten Behandlungschancen. Nur so können Sie helfen, die Folgen und Komplikationen zu minimieren, evtl. ein Leben zu retten - durch Erkennen und, schnelles Handeln.
Es gibt genetisch bestimmte Faktoren, die wir nicht beeinflussen können. Andere wiederum lassen sich durch medizinische Behandlung bzw. eine Änderung der Lebensweise beeinflussen. Dazu gehöhren:
- Bluthochdruck
- Herzerkrankungen
- Zuckerkrankheit
- Durchblutungsstörungen
- Zigarettenkonsum
- Übergewicht
- Bewegungsmangel
- Erhöhte Fettwerte im Blut
- Übermäßiger Alkoholgenuß
- Anhaltender Stress
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